Integrative manuelle Therapie

Veränderungen in Bewegung, Haltung oder Verhalten spiegeln häufig wider, wie verschiedene Strukturen, das Nervensystem und interne Prozesse im Körper zusammenwirken.
Ob im Zusammenhang mit Spannungen, Kompensationsmustern, degenerativen Veränderungen oder veränderten Flüssigkeitsdynamiken, erfordern diese Muster einen präzisen und integrativen Ansatz.
Die integrative manuelle Therapie ist die Methode, die ich entwickelt habe. Sie kombiniert osteopathische, physiotherapeutische und chiropraktische Techniken innerhalb einer Sitzung, geleitet von dem, was der Körper zeigt.
Häufige Situationen
Mobilität und Bewegung
– Veränderungen im Gangbild oder in der Koordination
– Steifheit oder eingeschränkter Bewegungsumfang
– Zögern beim Springen oder in der Bewegung
Haltung und Struktur
– Asymmetrien
– Veränderte Körperhaltung
– Ungleichmäßige Gewichtsverteilung
Spannungsmuster
– Muskelspannungen
– Kompensatorische Bewegungsmuster
– Lokale Einschränkungen
Nervensystem und Koordination
– Verminderte KoordinationInstabilität oder Ungleichgewicht
– Veränderte oder verzögerte Reaktionen
– Schwierigkeiten in der Körperwahrnehmung
Leistung und Bewegungsqualität
– Verminderte Leistungsfähigkeit
– Widerstand oder Verlust an Fluidität
– Schwierigkeiten im Trainingsaufbau
Regeneration nach Belastung
– Unwohl nach Aktivität
– Verlangsamte Erholung
– Anzeichen von Ermüdung oder Überlastung
Flüssigkeitsdynamik und Gewebequalität
– Neigung zu Schwellungen oder Stauungen
– Verminderte Elastizität oder Regenerationsfähigkeit des Gewebes
Degenerative und progressive Veränderungen
– Arthrose oder Gelenkdegeneration
– Zunehmende Steifheit oder Funktionsverlust
Prävention und Kontrolle
– Regelmäßige funktionelle Beurteilung
– Früherkennung von Spannungsmustern
– Unterstützung von langfristiger Mobilität und Gleichgewicht
Sensibilität und Regeneration
– Nach Überlastung, Verletzung oder Operation
– Schutzmuster in der Bewegung
– Eingeschränkte Leichtigkeit im Alltag
Subtile und funktionelle Veränderungen
-Verhaltensveränderungen
– Verminderte Beteiligung
– Allgemeine Dysbalance
– Verdauungs-, Haut- oder Atemsensibilität
In die Sitzungen integrierte Techniken
Verschiedene manuelle Ansätze werden entsprechend dem, was der Körper zeigt, ausgewählt und kombiniert.
Osteopathische Ansätze
– Myofasziale Technien
– Kraniosakrale Techniken
– Viszerale Techniken
– Parietale Techniken
Physiotherapeutische Elemente
– Aktive und passive Mobilisation
– Muskelaktivierung und -lösung
– Neuromuskuläre Reorganisation
– Propriozeptives Training
Chiropraktische Techniken
– Spezifische Gelenkimpulse
– Unterstützung der Wirbelsäulenmobilität und Ausrichtung
Beteiligte Strukturen und Systeme
– Wirbelsäule und Gelenke
– Muskeln, Sehnen, Bänder und Faszien
– Nervensystem
– Organe und ihre funktionellen Beziehungen
– Kreislauf- und lymphatische Dynamiken
Diese Elemente werden innerhalb einer kohärenten Sitzung entsprechend den individuellen Bedürfnissen des Tieres berücksichtigt.
Ablauf einer Sitzung
Beobachtung
Bewegung, Haltung und Verhalten werden von Beginn an wahrgenommen.
Funktionelle Beurteilung
Gelenke, Wirbelsäule, Gewebe und Organe werden beurteilt, ebenso die Zusammenhänge zwischen Strukturen und Systemen.
Erkennen von Mustern
Eingeschränkte Bereiche, Kompensationen und Koordinationsmuster werden identifiziert.
Manuelle Arbeit
Die Techniken werden gezielt ausgewählt und angepasst.
Integration
Die Veränderungen werden in die Gesamtfunktion des Körpers eingebunden.
Nachbetreuung
Bei Bedarf werden ergänzende Empfehlungen oder nächste Schritte aufgezeigt.
Ziel ist es, Belastungen zu reduzieren, die Fluidität im Körper wiederherzustellen und die natürliche Fähigkeit zur Selbstregulation zu unterstützen.
Die integrative manuelle Therapie kann als eigenständiger Ansatz oder in Kombination mit systemischer Regulation eingesetzt werden, je nach Bedarf des Tieres.
